in wirklich

Freitag, 25. Februar 2005

das stöckchen-spiel

jetzt hat es mich erwischt, also werd ich mal schnell brav antworten. :)

1. Wieviele gigantische Bytes an Musik sind auf deinem Computer gespeichert?

3,65 GB - aber alles legal. ich steh auf die tips bei tonspion.de

2. Die letzte CD, die du gekauft hast...

annett louisan - boheme


3. Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?

Miguel Migs - Surrender (downtempo-chill-music)

4. Fünf Lieder, die dir viel bedeuten oder die du oft hörst ...

Slut - Why pourquoi (ein neueres lied das mir einfach gut gefällt)

Peter Licht - Safarinachmittag (einfach ein lustiges lied)

Flaming Lips - Yoshimi Battles The Pink Robots (seufzend schön und voller erinnerungen)

Placebo - Pure Morning (meine lieblingsband, mein lieblingslied, voller erinnerungen)

Michael Gray - The Weekend (ein schönes lied zum party feiern und tanzen)

5. Wem wirfst du dieses Stöckchen zu (3 Personen) und warum?

das wird jetzt schwierig, weil hier so gut wie niemand kenne. deshalb muss ich jetzt fast passen und werde das stöckchen nur an eine person:

gangi
ist die einzige person die ich hier kenne und die noch nicht mitgespielt hat.

keine antwort

er antwortet mir nicht auf meine nachricht.
vielleicht bin ich nicht sein typ. oder ich hab nur blödsinn geschrieben.
was mich aber verwundert ist, dass er mich trotzdem in sein adressbuch aufgenommen hat.
wieso tut er das, wenn er mir dann doch nicht antwortet?
schade eigentlich.
ob ich nochmal schreiben soll?
vielleicht hab ich ihn verschreckt?
ich sollte manchmal einfach dezenter sein. ein einfaches hallo hätte es womöglich auch getan. aber nein, ich musste ihn ja gleich schriftlich zulabern.
was solls.
wer nichts wagt, der nichts gewinnt.
und vielleicht schreibt er ja doch noch.
wieso sonst hat er mich in sein adressbuch aufgenommen?
wir werden sehen.
grins.

Montag, 21. Februar 2005

Kontaktanzeige

bin zur zeit krank zu hause und hab aus langeweile am wochenende wild in den weiten des internets gesurft.
unteranderem auch bei so singleseiten.
bei freenet sah ich dann ein ansprechendes bild. wenn man ehrlich ist, bezieht sich der erste eindruck immer auf äußerlichkeiten. dieser junge mann hatte dazu noch ein charmantes lächeln. ich klickte also sein profil an, das mich dann ebenfalls ansprach. er wär so ein Typ, den ich durchaus auf einer party oder in der disco ansprechen würde.
doch in letzter zeit hab ich nichts brauchbares kennengelernt. ich gerate immer an solche, die entweder gut aussehen, aber total dumm sind, oder an zu gutmütige ja-sager-typen.
sowas brauch ich nicht. allerdings glaube ich, dass ich im laufe der zeit immer anspruchsvoller geworden bin, was nicht gerade hilfreich bei der partnersuche ist.
meiner müsste ansprechend aussehen (kein schönling!), sportlich sein, intelligent, kulturell interessiert, vielleicht ein Künster...
aber ich schweife ab...
dieser junge mann von der kontaktanzeige wohnt ca. 70 km von mir entfernt, in einer stadt, wo ich früher oft unterwegs war und von wo auch meine alte liebe verkommt.
bin jetzt echt am überlegen, ob ich mich dort jetzt auch mal anmelden soll, damit ich dem mann eine nachricht schreiben kann.
kann ja eigentlich nicht viel passieren - oder?
aber ich und auf eine kontaktanzeige anworten? hab ich das schon nötig?
und warum hat er es nötig?
mir kommt das so dubios vor.
andererseits wollte ich mich ja neu verlieben.
nur mal wieder schmetterlinge im bauch spüren.
muss ja nichts ernstes sein.
mal sehen ob ich mutig bin.
werde dann hier davon berichten. ;-)

Samstag, 19. Februar 2005

verbrauchte liebe

mein weg in die zukunft, was liebesdinge angeht, ist irgendwie blockiert.
obwohl seit der trennung von d. (meiner bisher größten liebe) bereits einige monate vergangen sind, und ich auch diese trennung herbeigeführt habe, kann ich ihn nicht vergessen.
anfangs hatte ich geglaubt, ich schaffe das ohne probleme und habe mich in ablenkungen gestürzt. doch nun fehlt er mir immer mehr, z.b. in ganz banalen alltagssituationen.
meinerseits sollte die trennung auch nicht unbedingt für immer sein. doch zum damaligen zeitpunkt sah ich keine andere lösung.
der "plan" scheint auch aufzugehen. endlich ist er aufgewacht und hat nun verstanden, dass er etwas ändern muss, macht nun auch eine therapie.
er lernt endlich mal auf eigenen füssen zu stehen, für sich selbst verantwortlich zu sein, hat zum ersten mal in seinem leben eine eigene wohnung.
und er kommt gut zurecht. er hat sich schon gebessert.
doch nun hab ich angst, dass es ihm zu gut gefällt allein zu wohnen, und ohne mich.
wir sind fast so was wie beste freunde geworden.
auch nicht unbedingt ein zustand den ich uneingeschränkt begrüße.
denn irgendwann, von mir aus schon heute, könnten wir wieder mehr als freunde sein.
doch er will nicht. er sagt, er ist noch nicht so weit.
und wenn ich jemand brauche, der mich vermisst, sagt er, dann soll ich mir doch einen neuen freund suchen.
ganz toll.
ich komm an ihm nicht weiter, komm nicht vorbei an ihm.
kann ohne ihn irgendwie nicht weitergehn.
ich bin noch nicht soweit, dass ich alleine weiterziehe und mich auf jemand neues einlasse.
er ist immer noch das mass aller dinge. ich kann noch nicht loslassen.
leider.
meine verflossene große liebe ist der eine schwere brocken, der mir den weiteren weg zum liebesglück versperrt, der andere ist eine alte liebe.
sie schwebt wie ein mythos in meinen gedanken, meiner erinnerung.
unser kennenlernen war ungewöhnlich und einprägsam.
unter unglücklichen umständen, von denen wir glaubten, sie nicht ändern zu können.
über all die jahre haben wir den kontakt nicht verloren.
ein ewiges sehnen aber nicht haben können.
es beruht auf etwas selbstverständlichem, das wir nicht abschütteln können.
manchmal brauchen wir es, einfach die stimme des anderen zu hören.
fast hätte es mir gelangt. ich hab nie mehr verlangt.
doch nun heiratet er.
und er wirft die unausgesprochenen gesetzmäßigkeiten unserer beziehung über den haufen, will plötzlich mehr, will es probieren, will es wirklich hautnah spüren.
er verwirrt mich.
ich fühl mich so sehr angezogen von ihm.
aber ist es liebe?
kann die wirklichkeit mit einem mythos mithalten?
egal wie es ist, was es ist, an diesem mythos kann sich kein anderer mann messen.

ich muss diese beiden männer endlich überwinden, mich von ihnen frei machen, damit mein weg nicht länger von ihnen blockiert ist.
sie sind eine nette erinnerung. doch sie gehören der vergangenheit an.
ich muss realisieren, dass es sinnlos ist, ihnen gedanklich noch nachzuhängen.
der eine wird heiraten, der andere ist auf dem selbstfindungstrip.
ich muss sie endlich überwinden und zurücklassen.

ich will mich neu verlieben.

Dienstag, 8. Februar 2005

warum?

schon einen tag nachdem meine alte liebe zu besuch bei mir war, hat er erneut angefragt, wann er mich wieder besuchen darf.
fast jeden tag bekomme ich nun eine email, eine sms oder einen zärtlichen anruf von ihm.
ich bin unsicher, weiß nicht was ich davon halten soll.
verhält sich so ein mann, der demnächst heiraten will?
oder will er sich vorher noch die hörner abstoßen?
oder will er sicher gehen, dass zwischen uns nichts besonderes ist? dass es keinen mythos gibt?
das könnte ich ja noch irgendwo verstehen.
dass er sich eben ganz sicher sein will, dass seine zukünftige die richtige ist.
doch was ist mit mir?
was ist mit meinen gefühlen?
einerseits würde ich ihn gern wieder sehen.
und ich würde mich freuen, wenn wir jetzt endlich unsere chance hätten, die mir damals nicht genutzt hatten.
doch andererseits will ich nicht der grund sein, eine hochzeit abzusagen.
und ich hab einfach angst, dass er mich ausnutzt, oder dass ihm gar nicht bewusst ist, wie sehr mich diese situation verwirrt.
eine freundin meint ich soll es riskieren, damit ich mich nicht später einmal ärgere, weil ich nicht gekämpft habe, weil ich unsere chance nicht eingefordert hab.
ich weiß nicht.
man kann das alles von verschiedenen seiten betrachten und beurteilen.
von der seite seiner zukünftigen wäre ein erneutes treffen wohl alles andere als fair.
doch wie sieht es von meiner seite her aus? oder seiner?
wie soll ich mich verhalten?
weiterhin so cool und nüchtern, als wäre es mir egal dass er heiratet?
oder soll ich mein herz auf der zunge haben und sehen was geschieht, wenn er meine wahren gefühle kennt?
vielleicht jage aber auch ich nur einer illusion hinterher.
gerade eben weil wir nie wirklich zusammen waren, nie eine chance hatten, sondern immer nur ein fernes sehnen, eine unerfüllte leidenschaft, zwischen uns war.
es gab immer nur den wunsch nach nähe, doch wir konnten uns nie tatsächlich nah sein, aus welchen gründen auch immer.
ob ihm doch mehr an mir liegt als er zugibt?
warum sonst brennt er so nach einem baldigen wiedersehen? vorallem weil er dazu weit zu mir fahren muss und auch wegen der entfernung nicht lange bei mir bleiben kann.
der ganze aufwand nur weil er mich gut leiden kann?
oder weil er - im schlimmsten fall - nur mit mir poppen will? (worauf er aber nicht wirklich hoffen kann!)
wenn ich frage, warum er den weiten weg auf sich nimmt, bekomme ich nur zur antwort, weil er mich sehr mag und mich unbedingt wiedersehen will.
seufz.
glaube, dass ist ein generelles problem der menschen: sie trauen sich so oft nicht ehrlich miteinander zu reden.
leider.
nochmal ein tiefer seufzer.
ich denke, ich will ihn nocheinmal wiedersehen.
und dann müssen wir beide aber mal tachles reden, die nackten tatsachen auf den tisch legen.
ich muss wissen woran ich bin.
und er auch.

Samstag, 29. Januar 2005

verrückt

ich habe es getan.
ich war echt so verrückt und habe mich mit meiner alten liebe getroffen, obwohl er heiraten will.
ich habe mich sehr cool gegeben, obwohl ich mich am liebsten in seine arme geworfen hätte und gesagt hätte, tu es nicht, heirate sie nicht.
wir haben uns gut unterhalten.
und dabei wein getrunken.
am ende haben wir uns doch geküsst. nicht mehr. nur geküsst.
doch trotzdem fühle ich mich jetzt schlecht.
denn er hat seine freundin hintergangen und er wird sie heiraten.
ich war nur eine alte erinnerung.
mehr nicht...

Montag, 24. Januar 2005

Verwirrt

am samstag schrieb mir eine alte liebe eine sms.
vor jahren hatte ich meine chance bei ihm vertan, weil ich nicht bereit war eine fernbeziehung zu führen.
und doch war er immer wieder mal in meinen gedanken.
und ich in seinen.
seit ich weiß, dass er dieses frühjahr heiraten will, spielen meine gefühle komplett verrückt.
er will mich noch mal wieder sehen.
einerseits will ich das auch, doch andererseits fürchte ich mich davor, habe angst, dass mich meine gefühle übermannen.
wahrscheinlich tut es mir überhaupt nicht gut, ihn wiederzusehen. was bringt es mir auch?
er wird heiraten.
ich muss endlich die vergangenheit ruhen lassen. endgültig abschließen.
und doch hab ich die irrsinnige vage hoffnung, dass er sich das mit dem heiraten doch noch anders überlegt.
ich bin bekloppt. einfach bekloppt.

Donnerstag, 13. Januar 2005

Liebeskummer

er fehlt mir so sehr.
selbst bei ganz banalen alltagssituationen.
mir fehlt sein schwerer atem in der nacht,
selbst sein schnarchen,
und schmunzelnd denke ich daran,
wie er verschlafen immer behauptete
er würde garnicht schnarchen, wenn ich ihn des nachts
deswegen stupte.
wie lange dauert es, bis die erinnerung an einen geliebten menschen nicht mehr weh tut, sondern man mit einem lächeln zurückblicken kann?

Dienstag, 11. Januar 2005

einsam

ich fühl mich einsam
obwohl ich nicht allein bin
doch gerade nachts
hab ich das gefühl verrückt zu werden
und ich verfluche die dunkelheit
als ob sie an allem schuld wäre

Sonntag, 9. Januar 2005

entscheidungen

ziellos. planlos. unkoordiniert.
komme, was kommen mag - ich muss fast immer improvisieren.
selten trifft mich etwas vorbereitet.
plötzlich taucht das leben vor mir auf, schreit: Hallo da bin ich! und will sofort eine entscheidung.
dabei liegen mir spontane entscheidungen nicht.
ach, was sag ich, mir liegen überhaupt keine entscheidungen.
und wenn ich mich dann mal entschieden habe, dann nur weil ich irgendwie dazu gedrängt wurde, von anderen oder auch von mir selbst, wenn ich schon so lange gegrübelt habe, dass ich selbst der meinung bin, eine entscheidung wäre nun fällig.
die letzte folgenschwere entscheidung die ich getroffen habe, war das resultat von wochenlangem drängen meiner freunde, die mich mit ihren gut gemeinten ratschlägen so überhäuften, dass ich selbst nicht mehr wusste was ich eigentlich will und was gut für mich ist.
kurzum, ich habe mich verleiten lassen, zu früh eine entscheidung zu treffen, die ich nun bereue.
doch es gibt kein zurück mehr.
und weil jeder glaubt ich müsse jetzt sehr glücklich sein, leide ich still und heimlich.
ist vielleicht auch besser so.
wenn niemand etwas weiß, kann mich auch keiner zu irgendwelchen entscheidungen drängen.
man sollte immer so stark sein, dass man sich von niemanden etwas einreden lassen kann.
andere haben immer leicht reden.
aber ich bin jetzt wohl diejenige, die mit der entscheidung leben muss, und nicht die.
ich war so schwach.
und so doof.
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Zuletzt aktualisiert: 31. Jul, 18:39

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